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photographierBAR #1

Da pukmedia jetzt ein Photostudio hat und ein bisschen mit den Lichtmöglichkeiten spielen wollte, haben wir am Sonntag ‘ne kleine Photosession abgehalten. Ursprünglich war der Plan den Feuerball einer abgespritzten Orangenschale einzufangen, jedoch kam mir diese Idee weitaus zu spät und die Schale der Apfelsine, die wir als Orangenersatz hatten, sah es überhaupt nicht ein zu “platzen” und so viel ätherische Öle freizusetzen wie die einer Orange.

Nicht so wild. Stattdessen machten wir ein paar tolle Schnappschüsse von Campari auf crushed Eis – erstaunlich wie gut so ein Campari aussieht, wenn man ihn mit 1-2 Apfelsinenfilets dekoriert. Das Ergebnis sah dann so aus:

Ich freue mich schon auf die nächste Session – diesmal dann mit richtigen Orangen. Außerdem wollen wir einen hübsch geschichteten “Tiramisu” sowie einen “Flaming Homer” hoch aufgelöst fotografieren.

Vielen Dank und liebe Grüße an Michael.

° Litti

“Das klingt nach einem Lied.”

Am Samstag, 16. Oktober, waren wir in der Bühne zu Gast. Am Freitag zuvor hatte es eine Premiere in den frisch renovierten Räumlichkeiten des Theaters der TU gegeben und Samstag sollte die Neueröffnung dann gefeiert werden – dazu gehörte natürlich auch eine Bar.

Eingeleitet wurde der Abend durch einen gelungenen Auftritt des Improtheaters Dresden welches es gut verstand mit dem Publikum zu interagieren. Nach einer kurzen Umbau-Pause standen wir als Bar auf der Bühne und neben uns spielte die hauseigene Band auf, die bereits mit dem ersten Akkord Feierlaune versprach. Nach nochmaligem Umbau fungierte die Bühne als Tanzfläche, während über unseren Köpfen der DJ die Platten heißdrehen ließ.

Die geballte Freude an Kunst und Musik verwandelte sich bei den tanzbaren Rhythmen schnell zur Lust etwas Neues zu probieren und dafür waren wir da. Sei es eine “Bloody Mary” mit Lachsbeilage oder ein “Purple Haze” im Reagenzglas, der im Schwarzlicht lila leuchtet. Besonderes Schmuckstück des Abends war unsere neueste Errungenschaft: Rubi. Von Brombeere über Erdbeere bis hin zu Himbeere konnten wir die Gäste schnell davon überzeugen, dass man diesen Likör nicht einfach hinterkippen, sondern genießen sollte. Neben purem Genuss ist Rubi auch sehr gut geeignet um Klassikern der Bar einen Twist zu verpassen und so versorgten wir probierfreudige Gäste mit “Himbeer Jynnan Tonyx”.

HIMBEER JYNNAN TONNYX*

  • im Gästeglas
  • 3-4 Würfel Eis
  • 2cl Rubi Himbeer
  • 3cl Gin
  • auffüllen mit Tonic Water

Et voilà!

Plötzlich jedoch rief die Chefin an und wies Chris, Anatol und mich darauf hin, dass wir eigentlich einen Termin mit ihr hätten – der wurde natürlich sofort wahrgenommen. Erst eine halbe Stunde später stellten wir fest, dass wir unser neuestes Mitglied – Maria – dabei ganz allein an der Bar zurückgelassen hatten; eigentlich ein grober Verstoß gegen unser oberstes Gebot “schwimme niemals allein”. Zurück in und auf der Bühne durften wir jedoch feststellen, dass sie die Feuertaufe wunderbar gemeistert hat, auch ganz ohne alte Hasen.

Alles in allem können wir sagen die Veranstaltung routiniert und stilvoll gemeistert zu haben ohne dabei den Blick für Ruhe und Entspannung zu verlieren. Wir freuen uns jedenfalls bereits jetzt auf den 19. Dezember, denn dann wird die Bühne wieder zur Bar.

° Litti

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