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“Natur 1 : 0 Feiergesellschaft”

Zitat Anatol beim Anblick dessen, was vom Zelt noch übrig war, in dem unsere Bar gestern Nacht Platz gefunden hatte – “Wir waren ein Inselstaat, abgetrennt vom Festland” (Wortsport!). Irgendjemand von denen, die es aufgestellt hatten, kam auf die grandiose Idee das ganze so zu gestalten, dass möglichst alle Fluchtwege für von oben kommendes Wasser versperrt sind, was dazu führte, dass das Dach und der Boden nähere Bekanntschaft schließen durften.

Wie auch immer, wir waren gestern auf einer Hochzeit in meiner Heimat die gemischte Gefühle bei uns hinterließ. Ich persönlich fand das Gesamtbild durchaus rund und der Großteil der Gäste war wirklich sehr angenehm (auch angetan :D ), aber einige wollten’s wirklich wissen. Ich hab’ wirklich kein Problem mit konstruktiver Kritik (bin da ja selbst auch nicht besser), aber ich kann’s absolut nicht ab, wenn mir jemand, der wirklich keine Ahnung von Cocktails hat, erklären will, wie ich meinen Job zu erledigen hab. Das sahen auch Anatol und Chrisitan so, daher bekommt die Veranstaltung leider den Untertitel “Too many Ians”. An dieser Stelle noch ein kurzes Dankeschön an Kathi, ohne die wir vermutlich gesunken wären.

Eigentlich aber, schreibe ich grad’, weil Anatol und ich die Idee hatten mit Brombeeren und Gin zu spielen, uns dann aber in Ermangelung beider Zutaten für Heidelbeeren und Wodka entschieden haben.

BLAUBÄR*

  • Heidelbeeren (halbes Glas) gestößelt
  • 4cl Wodka
  • 2 BL Vanillezucker & 2 BL Rohrzucker (braun)
  • 8-10cl Milch

Idee: Litti / Umsetzung: Anatol / Name: Litti

° Litti

Aktivitäten 2009

    – 2009 –

    • wir beginnen das Jahr mit Uni brennt! – das 2. Event, das aus dem Studium Generale zum Thema “Veranstaltungsmanagement” resultiert
    • unsere erste Hochzeit – Elli & Frank geben sich am 28. März das Ja-Wort
    • was fuer ein Frühling, auch auf dem Polterabend von Sabine & Mario am 08. Mai dürfen wir nicht fehlen
    • Theater im Hörsaal – am 17. Mai versorgen wir die Gäste von TU in Szene mit Getränken
    • Können ist viel wichtiger als Anwesenheit am 30. Mai *
    • 19. Juni – Ibi & Ingo feiern ihre Trauung im Tusculum, das geht natuerlich nicht ohne uns
    • 19. – 20. Juni – zur BRN zeigt die wunderbar am Stilbruch was sie kann. Unsere Karte hinterlässt den Cucumbra.
    • 32. Vogtlandfete. Am 25. Juni sind wir “Bieratn aus Leidenschaft” im Potthoffbau
    • ETEfete. Am 16. Juli in Dresden, BARkhausen-Bau
    • Litti läd mit The Dirtchamber Sessions Volume Two am 24. Juli zum Geburtstag in der Wu5
    • 02. August, wir versüßen Bärbel & Steffen den Polterabend – unsere vorerst letzte Hochzeit
    • Maltes Kollegen eroeffnen ONE.Photostudio am 20. September – natürlich nicht ohne uns
    • 31. Oktober. Mit und bei Anatol Halloween feiern ist definitiv eine gute Idee! (Bilder)
    • Drogen und Gewalt – am 12. Dezember feiern wir das 2. Mal Weihnachtsfeier (Bilder)
    • 33. Vogtlandfete. Am 17. Dezember gibt’s “Schwammebrieh Zim Friehstick” im Potthoffbau
    • wir beenden das Jahr mit der Geburtstagsfeier von Linda, Jan & Merlin am 19. Dezember – “An diesem Abend gibt es keine bessere Bar, kein besseres Bier, keinen besseren Cuba und keinen besseren Gimlet in der ganzen Stadt.”

    “4 Hochzeiten und ein Todesfall”

    28.03. – Elisabeth & Frank

    Das neue Jahr hatte kurz zuvor für mich aufgehört und der Tag hatte für uns (Luc und mich) noch nichtmal angefangen, weil der Vortag noch nicht zum Ende gekommen war, aber das war nicht so schlimm. Viel schlimmer war, dass auch Ian nicht nur auf der Hochzeit anwesend, sondern gar der Bräutigam selbst war. Wir machten also das Beste aus der Situation, soll heißen die anderen taten es – ich schwebte in einem Zustand zwischen schlafend und wach / tot und lebendig / hier und woanders ca. 5cm über dem Parkett und fühlte die ganze Zeit stechende Blicke. Luc ging es ähnlich, aber er hatte einen Vorteil von ca. 2h Schlaf.

    Alex übernahm die Rolle des Chefkellners und wirbelte frisch fröhlich mit Wasser, Kaffee und Wein zwischen den Tischen entlang, während Chris sich mit seiner neuen Rolle als Tortenheber anfreundete. Max hingegen sicherte den Bereich in der Bar ab und avancierte zum Schnellkochtopf mit seinem neuen liebsten Freund, dem α & Ω.

    ALPHA UND OMEGA (α & Ω)

    • im Boston Shaker
    • 3-4 Eiswürfel
    • 6cl Kirschsaft
    • je 1cl Maracujasirup und Zitronensaft
    • je 4cl Ananas- und Orangensaft

    ° Litti

    08. 05. – Sabine und Mario

    Polterabend nach Maß. Anatol, Christian, Jan, Lucas und ich fuhren im Astra meiner Mom nach Bautzen und mußten am Neustädter erstmal 5min an der Ampel steh’n. Das war an sich nicht schlimm, eher komisch, denn direkt vor uns stand der “Party-Bus” von Sonnibär Events, was bei uns für viel Spaß und eine halbe Stunde Gelächter sorgte.

    In Bautzen angekommen war das Vorgehen flott und präzise: Gelände sichten, Kampfanzug anlegen, Stellung sichern und die kritische Zone verminen. Das war auch notwendig, da wir an 2 Fronten schwere Gefechte hatten. Im Norden die Gäste und im Osten “DJ Mike”. Der erste Spähtrupp kam auch alsbald aus nördlicher Richtung auf uns zu, wohl um unsere Truppenstärke und Waffengewalt auszuspionieren, Jans Schwester: “Ich arbeite ja auch in einer Bar…” & “Ihr müsst das anders machen…” – meine Lieblingssätze. Ich wies sie also sofort darauf hin, dass sachdienliche Hinweise gern angenommen und beachtet werden und zeigte ihr den Platz in unseren Reihen, der für den General reserviert war. Sie schien zu verstehen und lehnte dankend ab. Gleich darauf, wir suchten nach einer Wasserquelle, mussten wir schwere Verluste gegen “DJ Mike” verbuchen, der Osten kämpfte mit unlauteren Mitteln: neben Marianne Rosenberg und Howard Carpendale wurde jeglicher Schrott ausgegraben, den die 90er hervorgebracht haben und das trotz vielfachen Wünschens um Rammstein von Seiten der Braut. Wir versuchten also die Stellung zu halten und konzentrierten uns wieder ganz auf unseren Hauptfeind im Norden um mehrere schwere Gefechte später und nach einem äußerst herben Verlust (Anatol ist gefallen) festzustellen, dass wir wohl doch zu nuklearen Waffen greifen müssen. Das taten wir auch und gewannen.

    Abschließend feuerte die Braut den DJ, während der Bräutigam die Wohnzimmerboxen auf’s Fensterbrett stellte und aufdrehte. Die Musik war von jetzt auf gleich wirklich gut und die verbliebenen Gäste tanzten und rauchten mit uns die Friedenspfeife. Wir verließen die Trümmer mit War – Lowrider, welches seitdem “unser Lied” ist.

    ° Litti

    19.06. – Ibolya & Ingolf (Ibi & Ingo)

    *blub* Artikel bitte vom Feinen Herrn Sturm

    02.08. – Bärbel & Steffen

    Irgendwie waren die Vorzeichen nicht die besten für diese Veranstaltung, denn Wochen zuvor hatte sich die Gastgeberin schon ein Streitgespräch mit Litti und Chris geliefert, was zur Folge hatte, dass beide recht skeptisch waren. Aber Luc prügelte die Veranstaltung regelrecht durch, denn er hatte Vertrauen in Bärbel. Eigentlich war es gar nicht die Hochzeit, sondern der Polterabend und dieser sollte inmitten der Dresdner Heide stattfinden. Dort kann man sich ein ehemalige Fortsthaus mit angenehmer Umgebung mieten: Vom Kinderspielplatz über die Lagerfeuerstelle bis hin zu einer kleinen Bar gab es alles, was das Herz begehrt. Wir übernahmen die Beratung beim Einkauf und hatten auch einen Termin zur Vorbesichtigung. Das bereitgestellte Team bestand aus Max, Mel und Luc – eigentlich ein Dream-Team.
    Die Fatsche begann gegen 16 Uhr und das Publikum war bunt durchmischt: Von alt bis jung alles dabei – allesamt waren sehr nett. Doch dann kam uns das Wetter dazwischen (die Sache war Open Air geplant) und die Stimmung sank merkBAR. Wir steuert hart gegen und versuchten zu retten – doch dann hatte Petrus eine Einsicht und der Regen hörte auf. Ab diesem Punkt gab es kein Halten mehr: Dank DJ Bauch rockte die Party nun wirklich und es wurde neben dem Lagerfeuer getanzt. Apropos: Eine Feuershow fehlte nicht und begeisterte alle. Bis gegen 02.oo Uhr machten wir einen recht passablen Rundum-Service. Dann aber kam Max auf die Idee, doch auch mal die Getränke zu prüfen und Mel & Luc taten es ihm gleich.
    Ergebnis war dann, dass Mel & Luc den Max mehr oder minder aus dem (noch) dunklen Wald tragen mussten. Bärbel nebst Dorian & Steffen war jedenfalls zufrieden und gab uns dankenswerter Weise sogar eine Flasche Laphroaig als “Trinkgeld”. Bewiesen haben wir jedenfalls: Wenn Bärbel eine Hexe ist, dann steht sie auf jeden Fall auf der guten Seite der Macht!

    $ Luc

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